Henri-Leopold

1050x600-Henri-Nikolaus07

“Von drauß vom Walde komm’ ich her …

… ich muß Euch sagen: Heut’ hab’ ich den Vileda-Wischmopp dabei.”. So neulich am 6. Dezember, als der Mann mit rotem Umhang, Albe, Mitra, weißen Bart, Fielmann-Gestell und goldenem Buch das Reich von Henri und Frida betrat: Unsere vorweihnachtlich gestimmte Wohnung an einem nicht winterlichen Abend mitten in Schwabing.

1050x600-Henri-Zoo7

Silberrücken, “Bolizistmänner” und jede Menge Ruhe

Es war der gefühlte 438ste Zoobesuch. Heutzutage sagen sich die Hasen und Igel nicht mehr Guten Nacht, nein ich kenne sie mit Vornamen und sie mich auch, wir grüßen uns halt. Henri ist das egal. Rein ins Vergnügen, ein “boah” hier, ein “ahhhh” da und ein “uiuiui” legen wir auch noch oben drauf. So ist das beim gefühlten 438sten Zoobesuch.

1050x600-Henri-Fußball01

“Papa, Popo schieffen ist toll” …

… und wenn das Herbstlaub fällt und fällt scheint es besonders viel Spaß zu machen den Ball über die Wiese zu schieben. Herni nennt es Fuffball. Auf ihn mit Gebrüll, diese Begeisterung von Monsieur ist ansteckend: Rücksichtlos mischt er sich in das Spiel der großen Jungs ein und stellt sich

1050x600-Henri-Muell1

Knopf hoch, Knopf runter …

… und der Müll ist weg. Schneller als Henri schauen kann. Nun es ist einer dieser Herbsttage – kurz vor kalt, Sonne weg, windig und ungemütlich – der für Henri ein ganz besonderer Tag werden sollte.Während sich Mama und Frida uneins darüber sind, wer denn jetzt in die Bauchtrage soll (Mama wird wahrscheinlich das Rennen machen) tuckern die Stadtwerke heran,

Ein Himmelreich für Nudeln

Ein Himmelreich …

für Nudeln. Ganz klar mit Tomatensoße. Hier stellen wir fest: Es war das erste Mal, das Henri Nachschub verlangte. Ein Teller, zwei Teller, drei Teller … . Klappe zu, Henri auf dem Sofa, Beine ausgestreckt, die Füße auf dem Kissen, die Hände wie Django in die Gummiriemchen der Unterhose gestemmt. Nachtisch: Schnuller, Bär, Maus … Äuglein zu. Pappsatt.

huf0001

1095 x 24 = Henri-Leopold

Ganz klar: Es gibt keinen Papa der nicht sagen würde, dass die Geburt seines Kindes das prägendste, schönste “und-sonst-noch-was-Erlebnis” seines Lebens gewesen wäre. Ja. Richtig … kann ich unterschreiben. Nur wo kommt das Signet hin? Es gibt keinen Platz und keine Anspruch für die Unterschrift, für das finale Statement.

1050x600-Frida-Geburtstag10

Ein Jahr Frida …

und gleich muss ich mal wieder mit Henri anfangen. Denn niemand hat sich über Fridas Geschenke so sehr gefreut wie Monsieur. Ob das rote Radio Flyer Dreirad, die Eulenspardose, die Puppe von Mama oder erst recht die ganzen Mützen. Henri ruft den Geburtstagszoll ins Leben: auspacken, alles auf den Tisch, tasten, schmecken, spielen und für gut befinden.